Dr. Hans Hopf: Der Vater und die Triangulierung eines Kindes

Kinder brauchen den Vater zur Identifizierung und zur Triangulierung. Triangulierung meint den Bezug zu etwas Drittem. Mit Triangulierung ist allerdings nicht die soziale Dreierbeziehung, sondern eine intrapsychische Struktur gemeint. Eine gelungene Triangulierung ist entscheidend von der Fähigkeit einer Mutter abhängig, das Kind nicht als ihren alleinigen Besitz zu betrachten. Reife Triangulierung, Symbolisierung und Mentalisierung sind Kennzeichen von seelischer Gesundheit. Im Vortrag soll über die Voraussetzungen zur Triangulierung gesprochen werden, aber auch über die unterschiedlichen triadischen Störungen.

Dr. Hans Heinz Hopf: analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Dozent, Supervisor und Ehrenmitglied an den Psychoanalytischen Instituten Stuttgart, Freiburg und Würzburg. Buchauswahl: Mit Evelyn Heinemann: Psychische Störungen in Kindheit und Jugend 6. Auflage; Die Psychoanalyse des Jungen, 5. Auflage; Abgründe. Spektakuläre Fälle aus dem Leben eines Psychotherapeuten

 

Zeit20. November 2020, 19.30 Uhr
Kostenfür Mitglieder der ÖGATAP € 25,–, für Nicht-Mitglieder € 30,–
TechnikErforderlich für die Teilnahme ist eine stabile Internetverbindung und das kostenlose Programm Zoom (https://zoom.us/).
AnmeldungÖGATAP, office@oegatap.at
Anrechnung  2 EH Fortbildung lt. PthG