Dr. Michael Ermann, Berlin: Intersubjektivität – Psychotherapie als gemeinsame Erfahrung

Das Paradigma der Intersubjektivität sieht in der Bezogenheit der Beteiligten den Ursprung und den Rahmen für die Entwicklung des Selbst und das Movens für Veränderungen im Prozess der dynamischen Psychotherapie.  Diese wird als gegenseitige Einflussnahme in einem bipersonalen Feld konzipiert. Das hat bedeutende Konsequenzen für einige der zentralen Konzepte der Psychoanalyse wie Übertragung und Widerstand, die therapeutische Haltung und die Handhabung der Abstinenz in der Behandlung. Der Vortrag gibt eine Einführung in die Entwicklung der Intersubjektivität und erläutert ihre zentralen behandlungsrelevanten Konzepte anhand von Beispielen.
Lit.: Der Andere in der Psychoanalyse – Die intersubjektive Wende. Kohlhammer, Stuttgart 2. Aufl. 2018

Dr. med. Michael Ermann, Berlin: Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker in Berlin
Emeritus für Psychosomatik und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehranalytiker und Supervisor verschiedener deutscher und internationaler Organisationen, Berater wissenschaftlicher und politischer Gremien
. Jetzt tätig vor allem in Beratung, Supervision (einzeln, in Gruppen, Teams und Institutionen) sowie als Autor und Herausgeber von Fachbeiträgen.

 

Zeit20. Jänner 2021, 18.30 Uhr
Kostenfür Mitglieder der ÖGATAP € 25,–, für Nicht-Mitglieder € 30,–
TechnikErforderlich für die Teilnahme ist eine stabile Internetverbindung und das kostenlose Programm Zoom (https://zoom.us/).
AnmeldungOnline-Anmeldung
oder per E-Mail: ÖGATAP, office@oegatap.at
Anrechnung  2 EH Fortbildung lt. PthG