Jour fixe Tirol 2017/2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Wir freuen uns wieder interessante Veranstaltungen im Rahmen der
ÖGATAP Jour-fixes  präsentieren zu dürfen.


Termine und ReferentInnen:


13.10.2017:    Mag. Ines Glinig

Über Liebe

Im Vortrag wird darüber nachgedacht, was Liebe ist, bzw. sein könnte und wie sich Liebe entwickelt. Weiters wird die Frage gestellt, ob sich Übertragungs- Gegenübertragungsliebe und Liebe unterscheiden. Theorie und Fallgeschichten veranschaulichen die Liebe.


24.11.2017:    Dr. Ernest Abel

Transsexualität – eine Diagnose?

Der Diagnosebegriff  „Transsexualität“ sowie weitere Diagnosebegriffe werden ausführlich dargestellt und in ihrer unterschiedlichen Akzentuierung diskutiert. Neben Darstellung von Ätiologie und Epidemiologie findet eine Beschreibung der somatischen Behandlungsmöglichkeiten statt, welche in einen psycho-sozialen „Transitionsprozess“ eingebettet sind und durch Coaching/Psychotherapie begleitet werden. Außerdem werden die „Empfehlungen zur Behandlung von Transsexuellen“ des österreichischen Bundesgesundheitsministeriums und der „Innsbrucker Weg“ dargestellt und diskutiert.

 

2.3.2018:   Mag. Gabriele Brandmaier

Traum als Weg-Weisung

Dr. Veronica Gradl, Ärztin und Psychoanalytikerin, versteht den Traum als Weg-Weisung und beschreibt das umfassend in ihren 12 Büchern. Welches Menschenbild daraus deutlich wird, inwiefern Träume hilfreich sein können und was das für die psychotherapeutische Traumbearbeitung bedeutet, soll in diesem Referat deutlich gemacht werden.

 

22.6.2018:  Dr. Ingrid Reichmann

Wenn der Körper verloren geht.  -  Kann der Körper verloren gehen?

Lange Zeit war der Körper zumindest in den Theorien der Psychotherapie nicht präsent. Mit der 2- Personen -Psychologie und dem Interesse an nicht repräsentiertem Material aus den impliziten Gedächtnisspeichern, die in wechselseitiger Beeinflussung in der therapeutischen Beziehung konstituiert werden, wurde das Körpererleben wieder in den Fokus genommen.

Der Körper an sich kann nicht verloren gehen, aber die Steuerungsfunktion, die Selbstverfügung oder die Fähigkeit, die Botschaften zu verstehen können in Krisen oder bei strukturellen Defiziten verloren gehen bzw. konnten nicht aufgebaut werden. Es kommt zu einem Verlust bzw. Mangel des SPÜRWISSENS.

Die Arbeit mit und am Körper im Rahmen der KIP soll anhand einer Fallvignette einer Jugendlichen mit SVV illustriert werden.

 

Ort: Institut für klinische Psychotherapie, Maria-Theresien-Str.8,3.Stock (Norz-Passage) immer freitags, von 19.00 bis 20.30 Uhr.

Anschließend nach jedem Jour-fixe findet ein gemütliches Beisammensein mit kollegialem Austausch und Buffet statt.

Eine Woche vor dem jeweiligen Termin erfolgen wie bisher Erinnerungsmails.

 

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen


Heidi Koch-Berger, Angelika Märk, Susanne Mitteregger-Hauser
(Organisationsteam)